

Der schwarze Panther Baghira ist zu Beginn der Serie ein
eher einzelgängerischer Charakter, der von einigen Tieren im Dschungel gemieden
wird, da er "nach Mensch riecht". Diese Stigmatisierung beruht
darauf, dass der Panther von Menschen großgezogen wurde und somit eine gewisse
Außenseiterposition einnimmt und sich auch öfters schroff und abweisend verhält.
Als Mogli vom Wolfsrudel adoptiert werden soll, findet er in Baghira seinen
zweiten "Fürsprecher", indem der Panther Mogli mit einem Wasserbüffel
ins Rudel einkauft.
Nach Alexanders Tod wird Baghira für Mogli eine sehr wichtige Bezugsperson. Er
ist nicht nur einer von Moglis Lehrern (gemeinsam mit Balu), sondern wird - nach
eigenen Aussagen - Moglis bester Freund; der Panther unterstützt Mogli bei
starken Sinnkrisen, sorgt sich um ihn, hilft ihm, wo er nur kann (und dies als
notwendig erachtet) und rettet dem Menschenjungen oftmals das Leben.
Mogli bewirkt auch, dass Baghira nicht mehr barsch auftritt, sondern öffnet
gewissermaßen das Herz des Panthers, so dass die Großkatze wirklichen
Anschluss findet und offen zeigt, dass ihr das Wohl seiner Freunde und des
Dschungels sehr wichtig sind.
Als Mogli letzten Endes ins Menschendorf zurückkehrt, beschließt Baghira
seinen Freund zu begleiten, da er diesen mittlerweile so lieb gewonnen hat, dass
er ihn nicht mehr missen möchte...