Folge 1: Das Gesetz des Dschungels

Der Dschungel in Indien. Ein Paradies voll unberührter Natur, wo an einem schönen Tag eine junge Familie unterwegs ist. Während die Mutter und der Vater sich über wissenschaftliche Boden- und Gewässerproben unterhalten, die sie untersuchen lassen möchten, schläft ihr kleiner Sohn Mogli friedlich. Um ihre Arbeit besser erledigen zu können, legen die Eltern Mogli in ihr Zelt und kümmern sich um die Proben.
Plötzlich kommen zwei junge Antilopen auf die Lichtung, betreten das Zelt und betrachten neugierig das Menschenjunge, dessen Neugierde ebenfalls sehr groß ist. Als Mogli die Antilopen jedoch anfassen will, fliehen die beiden in den Dschungel, doch der kleine Mogli "dackelt" ihnen hinterher.
Unterdessen, nicht weit entfernt, nimmt Shir Kahn, der Tiger, Witterung von Menschen auf und beauftragt seinen Lakai, die dämliche Hyäne Tabaki, die Menschen zu suchen, der sich auf den Weg macht.
Mogli ist inzwischen immer noch dabei, den beiden Antilopen hinterherzulaufen und stolpert dabei über die Riesenschlange Kaa, welche überrascht ist. Mogli hingegen findet Kaa ganz klasse und möchte sofort mit der Schlange spielen, sehr zum Leidwesen von Kaa...
Als Kaa sich dann davonschlängeln möchte, beginnt Mogli zu weinen und so versucht die Schlange, Mogli zu trösten - mit Erfolg, denn dieser findet plötzlich Kaas Schwanzspitze ganz interessant...
Kaa versucht Mogli daraufhin zu erklären, dass aus Spiel schnell Ernst werden könne, wenn sie eine böse Schlange, die Hunger hätte, wäre. Da taucht Balu der Bär auf und meint, dass Kaa nur deshalb gerade lieb sei, da sie gegessen habe, was Kaa aber gar nicht so lustig findet. 
Auch Balu ist von dem Menschenjungen begeistert, ebenso wie Mogli von Balu, denn in so einem Bärenfell ist es ja bequem...
Balu und Kaa finden, dass der Junge zu seinen Eltern zurück muss, da diese ihn bestimmt schon suchen würden und während Balu auf Mogli Acht gibt, macht sich Kaa auf die Suche nach Baghira dem Panther, da dieser eine Menge über die Menschen weiß.
Inzwischen haben Moglis Eltern gemerkt, dass ihr Kind verschwunden ist und machen sich auf den Weg in den Dschungel; und Tabaki hat das ganze beobachtet und schleicht nun ebenfalls zurück in den Dschungel.
An einem Teich stillt gerade eine Herde von Wasserbüffeln ihren Durst, als sie bemerken, dass sich jemand anschleicht. Sofort flüchten die Tiere, allerdings bleibt eines im schlammigen Grund des Teiches stecken und kann nicht entkommen. Gerade als Baghira den Büffel töten will, taucht Kaa auf und erzählt Baghira, dass er und Balu ein Menschenjunges im Dschungel gefunden hätten und sie nun gerne seinen Rat hätten, allerdings ist Baghira nicht gerade begeistert davon. Baghira rät Kaa, dass man die Eltern des Jungen schneller finden müsse als Shir Kahn und dass man sie dann aus dem Dschungel jagen solle. Um das Menschenjunge will Baghira sich aber nicht kümmern, da er wichtigeres vorhabe und davonläuft. 
Währenddessen suchen Moglis Eltern verzweifelt nach ihrem Sohn, finden ihn aber nicht, stattdessen begegnen sie Tabaki, der nach ein paar Stockschlägen allerdings verschwindet. Doch dann hören die Eltern ein markerschütterndes Gebrüll, das von Shir Kahn, und sie fliehen, da sie ohne ein Gewehr nichts tun können.
Inzwischen rennt Tabaki sofort zu Shir Kahn und berichtet ihm, dass er die Menschen gefunden habe, worauf der Tiger auf Menschenjagd gehen will, vorher wird er aber noch eindringlich von Baghira gewarnt, doch der Tiger hält sich an keine Gesetze und an keine Regeln und läuft los.
Nun folgt Baghira Moglis Eltern unauffällig und verhindert, dass Shir Kahn sie fangen kann. Doch dann nimmt Tabaki Moglis Fährte auf... 
Inzwischen sind Moglis Eltern an einem Abgrund angekommen und Shir Kahn verfolgt sie nun nicht mehr. Als die beiden Menschen jedoch Baghira erblicken, bekommen sie einen solchen Schreck, dass sie den Abgrund hinunterstürzen und somit den sicheren Tod finden...
Unterdessen treffen Balu und Mogli auf Tabaki und als Balu Mogli in eine sichere Richtung stubst, um sich Tabaki zu widmen, vernimmt auch er Shir Kahns Gebrüll, doch als Balu Mogli folgen möchte, schneidet ihm Tabaki den Weg ab.
Nicht weit entfernt liegen der Wolf Alexander und seine Frau Luri sowie ihre Kinder Sura und Akru vor ihrem Bau im Mondlicht. Die beiden erwachsenen Wölfe staunen nicht schlecht, als Mogli ohne Furcht auf sie zugegangen kommt und an Luris Zitze zu trinken beginnt. Dann hören auch Alexander und Luri Shir Kahn herankommen und während Luri die Kinder in die Höhle bringt, stellt sich ihr Mann dem Tiger in den Weg.
Shir Kahn fordert von Alexander die Herausgabe des Menschen, doch Alexander weigert sich, da der Mensch jetzt zu seiner Familie gehöre. Als Shir Kahn das Geheul der Wölfe hört, zieht er wütend und bittere Rache schwörend von dannen...
Noch in derselben Nacht entscheidet das Wolfsrudel darüber, ob es das Menschenjunge adoptieren wird und Akela, der älteste Wolf, schlägt vor, die Entscheidung streng nach dem Gesetz zu treffen, wonach das Menschenkind 2 Fürsprecher benötige, wobei die zukünftigen Eltern diese Rolle nicht übernehmen dürfen.
Luri und Alexander sehen schon schwarz, da sich kein Wolf für Mogli verbürgen will, als Balu auftaucht und sagt, er verbürge sich gerne für den Jungen. Akela akzeptiert Balus Vorschlag, da er, obwohl er kein Wolf ist, doch ein enger Freund und ein guter Lehrer der Wolfskinder ist. Doch es fehlt immer noch der zweite Fürsprecher. Da meldet sich Baghira zu Wort und sagt, dass er zwar nicht für Mogli sprechen könne, da er nicht wie Balu zum Rudel gehöre, aber dass das Gesetz auch besagt, dass das Leben eines Fremden für einen gewissen Preis erkauft werden könne. Und so bietet Baghira einen Wasserbüffel für Mogli an. Damit ist Akela überzeugt und verkündet, dass das Menschenjunge von nun an Mitglied des Rudels sei.
Die Frage nach dem Namen des Jungen beantwortet Baghira und somit wird das Menschenkind auch von den Tieren im Dschungel nun Mogli genannt. Mogli soll sich daraufhin bei Baghira bedanken, klettert aber lieber auf den Rücken des Panthers und tollt mit diesem durch die Gegend.